Vom Wolkenblau zurück, sind neue Pinecones am Wachsen.

Diese Woche machte ich nochmals ein „Reisli“ nach Untersiggenthal und holte im Wolkenblau Art Café die Kieferzäpfchen ab, welche ich dort während der Monate November und Dezember 22 ausstellen durfte. Das Café ist klein, hat mich aber auch bei diesem Besuch wieder berührt. Wie in vorherigen Blogs bereits erwähnt, wechseln sie die Ausstellungsobjekte alle zwei Monate.

Das erste mal ging ich vergangenes Jahr im Sommer dorthin, da ich schlicht ein Bauchgefühl entwickeln wollte, wenn ich 20 Kieferzäpfchen für zwei Monate als Ausstellungsobjekte anvertraue.

Das zweite mal, als ich die Kieferzöpfchen dann im Oktober vorbei brachte, war bereits anderes ausgestellt…und nun erneut.

Alle zwei Monate hängen andere Bilder und sind andere Wohnobjekte und Accessoires Deko-Elemente ausgestellt. Ich konnte es nie lassen mit leeren Händen dieses kleine Lokal zu verlassen.

Nun bin ich froh, sind die Kieferzäpfchen wieder beisammen und habe ich ein grösseres Sortiment an Lager. Dies bringt mich nicht mehr ins Tribbeln, wenn jemand ein Kieferzäpfchen bestellt, welches in Untersiggenthal liegt.


Pinecone „Juniper“, auf ein Neues

Ein Juniper Pinecone darf ich nach-fädeln, welches am Chlouse-Märit in Spiez verkauft wurde. Ich freue mich auf diese Arbeit; die Farbkombination finde ich noch immer sehr ansprechend…

Pinecone Juniper (Wacholder)
Pinecone „Juniper“ (Wacholder) mit den Perlenfarben Scarabaeus Green, Iridescent Blue und White Opal

Pinecone Sedona

Neue Kombinationen… Zur Zeit brüte ich regelrecht an der Farbkombination „Sedona“. Ich meinte ich hätte die Farben herausgefunden, welche am ehesten dem roten Sandstein, meist so blauen Himmel und dem grünen Buschwerk entsprechen… Ich beging jedoch den Fehler, dass ich in der Runde mit stets zwei Pearls (Red Coral) und 6 Bicones (Blau und Grün) fädelte. Dies ergab dann eine asymmetrisches Werk. Notwendig sind vier Pearls und vier Bicones. Auch hatte mein Mann das Gefühl, dass ihn diese Farben nun eher an Weihnachten als an Sedona erinnern…

Ein Kieferzäpfchen in der Entstehung; Farbensuche für Sedona
Angefangenes Pinecone mit Red Coral Pearls, Capri Blue Bacons und Peridot Bicones

Solche Meinungen von aussen sind stets zeitaufwändig da sie meine Wahl in Frage stellen und meist ein Auflösen der Arbeit erfordern. Dennoch schätze ich diese Inputs, da sie Sichtweisen offenbaren, auf welche ich alleine nicht gestossen wäre.

Nun habe ich Red Coral mit Lapis Pearls und vier grünen Bicones kombiniert. Doch diese Farbzusammenstellung bringt mich wiederum ins Wanken, erinnert sie mich nun eher an die Figuren auf einem Spielbrett als an Sedona.

In meiner Farbmusterkarte bin ich auf „Coral“ gestossen und ich denke, diese Farbe gibt eher die Farbe des Sandsteins von Sedona wieder. Die Perlen „Coral“ sind nun beim Perlencenter in Luzern bestellt…

Ich bin über den Ausgang und das End-Objekt „Sedona“ äusserst gespannt! 😉

Zudem würden bei diesem Pinecone zwei noch nie verwendete Farben einfliessen: „Lapis“ (Blaue Pearls) und „Coral“ (lachsfarbene – orange Pearls) wurden neu entdeckt.

Eine wundervolle Woche mit leicht zu fällenden Entscheidungen ohne grosses Hadern, wünschen Euch Karin & die Kieferzäpfchen


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Übrigens: Aktuelles erfahrt Ihr Häppchen-weise, niemals so ausführlich wir hier, auf Instagram bei: kieferzaepfchen.

Erste Schneekristalle – ein passendes Kieferzäpfchen

Der Wetterfrosch prophezeit doch tatsächlich gegen das Wochenende hin in etwas höheren Lagen den ersten Schnee. Wir sind echt neugierig wie der Winter dieses / anfangs nächstes Jahr vonstatten geht.

Crème de la Crème

Soeben wurde ein winterliches Kieferzäpfchen fertig gefädelt. Wir nennen es „Crème de la Crème“. Der Name gibt Ausdruck, dass die scheinbar weissen Perlen nicht schneeweiss sind, sondern den Farbnamen „Ivory“ tragen. Kombiniert wurde das Ivory mit kristallklaren Bicones.

Hier die ersten Fotos vom neuesten Funkler. Wir warten zum Photographieren noch bessere Lichtverhältnisse ab, um diese dann in der Galerie zu veröffentlichen.

Crème de la Crème Kieferzäpfchen aus Kristallglas in den Farben beige und kristallklar mit bronzefarbenen Rocailles

Juniper

Als nächstes sind wir an einer Farbzusammenstellung welche Herausfordert: Juniper soll wachsen. Diese aromatischen Beeren des Wacholders erscheinen zuerst grün und mit zunehmender Reife wechseln sie in ein Violett oder gar Blau oder sogar Rot. Die Beere ist stets mit einem weissen Staubfilm bedeckt. Es werden Perlen zusammengesucht, welche diese Beeren-Farbe am ehesten wiedergeben und denken da an ein Nachtblau (Nightblue) kombiniert mit einem schimmernden Violett (iridescent Prurple) zusammen mit einem Weissen Opal (White Opal). Es besteht noch die Unsicherheit, ob goldfarbene Rocailles wirklich passend sind oder nicht eher wieder mal zu silbernen, metallenen Rocailles gegriffen wird. Jedenfalls ist riesige Freude bestehend, wieder mal ein dreifarbiges Kieferzäpfchen zu fädeln.

Wacholder-Beeren

Und wie bereits angekündigt, ist’s nun soweit dass die Kieferzäpfchen im Wolkenblau Café & Design in Untersiggenthal ausgestellt sind. Wir sind neugierig über das Echo und wenn Ihr dort in der Nähe seid, ist ein Besuch dort extrem horizonterweiternd mit den wechselnden Ausstellungen und die Kulinarik herrlich: mit frisch Gebackenem und feinen Getränken. Die Crystal Pinecones / Kieferzäpfchen wirken real durch ihr Funkeln viel lebendiger als auf einem Foto.

Wir wünschen Euch eine herrlich zufriedene Reise in Richtung Advent.

Herzlich, Karin & die Kieferzäpfchen

Wolkenblau Café & Design in Untersiggenthal

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Eine andere Perle

Gerne berichte ich Euch heute nicht von den Kristall-Glasperlen, aus welchen die Kieferzäpfchen bestehen, sondern von einem Café.

Die Kieferzäpfchen werden November und Dezember im Wolkenblau Café und Design ausgestellt. Da ich diese Lokalität bislang nur aus dem Internet kannte, machte ich vergangenen Mittwoch einen Ausflug dorthin, nach Untersiggenthal.

Die Freude die Kieferzäpfchn dort präsentieren zu dürfen hat dich seit diesem Besuch vervielfacht. Das Lokal ist von aussen recht unscheinbar im Stoppelareal gelegen, zwischen etlichen Ateliers und direkt am Wasser. Verbunden mit einem herrlichen Spaziergang, begab ich mich dorthin.

Das Lokal ist immer wieder einen Besuch wert, da es sich stetig wandelt. Ungefähr alle zwei Monate wechselt die Ausstellung von den Bilder, Accessoires, Karten, Lampen,… Auch das Mobiliar kann wechseln da die verschiedenen Stühle und Tische gekauft werden können. Somit ist ein erneuter Besuch immer wieder lohnenswert und überrascht aufs Neue.

Obige Worte zur Ausstellung. Nebst dem wird feiner Kaffee serviert und die Vitrine wartet mit herrlichen Schlemmereien… Die Kieferzäpfchen werde ich im Oktober vorbeibringen, damit diese dann im November zum Ausstellen bereits vor Ort sind. Ich bin neugierig, was sich in diesen Wochen im Lokal verändert hat. Und ein weiterer Termin kann ich in die Agenda einfügen. Denn am 19. November ist dort im Quartier Tag der offenen Türe und sämtliche Ateliers werden geöffnet haben, so dass ich ebenfalls vor Ort sein werde.

Um einerseits die Ateliers zu besuchen aber auch persönliche Gespräche bei den Kieferzäpfchen zu pflegen. Ich freue mich!

Wolkenblau Café & Design in Untersiggenthal
Wolkenblau Café & Design, Untersiggenthal

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Endspurt!

Ich besitze zwei Holzboxen, worin die Kieferzäpfchen aufbewahrt werden.

Diese sind nun fast voll. Gefüllt sind sie mit jeweils vierer-Gruppen von gleichfarbigen Pearls, welche mit unterschiedlichen Bicones kombiniert wurden. Nun, einige Lücken gibt es noch aber die sind überschaubar. So konnte ich heute eine Bestellung tätigen, und fand auf dem Markt beinahe alle noch notwenigen Perlen, um eben diese Lücken dann zu schliessen. Eine Box umfasst 64 Kieferzäpfchen.

Was machst Du danach? fragt sich manch eine /-r.

Nun meine Gedanken tanzen am Grossprojekt „Kranz“ umher, wie ich die einzelnen Kieferzäpfchen elegant verbinden kann, ohne dass der Faden störend sichtbar ist. Und apropos Faden sichtbar: Da gibt es doch das eine oder andere Kieferzäpfchen, bei welchem ich das Gefühl habe, dass an der Spitze der Faden zu stark sichtbar ist. Bei Diesen heisst es ohne zu zögern: auflassen und erneut mit einer anderen Fadenfarbe fädeln. Der Fehler passierte, da ich versuchte möglichst ähnlich-farbenen Faden der Perlen zu verwenden. Manchmal, je nach Abschluss an der Spitze, funktioniert dies. Doch am besten nehme ich schwarzen Faden und er verschwindet optisch in den sowieso dunkleren, schattigen Ritzen zwischen den Perlen.

Und dann steht ja am 3. Dezember der Chlouse-Märit in Spiez an. Ich freue mich riesig auf diesen Event! Der Stand soll aber edler gestaltet werden als beim ersten mal im vergangenen Jahr. Dort zündete im Hintergrund ein Schaufenster durch meinen Stand. Eine willkommene Lichtquelle, doch wenn ich die Fotos von damals ansehe, stört dieses Licht das weihnachtliche Ambiente. Naja, wer weiss, wie die Energiesparmassnahmen durchgesetzt werden, wird dieses Schaufenster nicht leuchten. Doch darauf lasse ich es nicht ankommen und sehe mich nach einem weihnachtlichen, grossen Stück Stoff um, welches den Hintergrund abdeckt und zudem, falls es wieder regnen würde, meine Präsenz etwas komfortabler macht, indem es mich nicht nass regnet.

Chlouse-Märit in Spiez im Jahr 2021

Und ja die Verpackung ist noch nicht geklärt. Ich zeigte Euch letzthin untenstehendes Foto mit einem selbstgenähten Säckchen. Geplant ist, dass ich einen Näh-Tag einlege um rationell einige Säckchen nähen zu können und zu berechnen, ob der Aufwand vertretbar ist ohne den Preis eines Kieferzäpfchens zu erhöhen.

Es gibt noch einiges zu tun bis zur Adventszeit. Auch das Art Café Wolkenblau in Untersiggenthal werde ich zuvor mal besuchen, bevor ich die Kieferzäpfchen für zwei Monate zum Ausstellen übergebe. Und wer-weiss, besuche ich heute gerade die Messe Authentica in Langenthal und schnuppere anderes Kunsthandwerk. Wenn dies der Fall ist, werde ich Euch bestimmt beim nächsten Blog davon berichten.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Wochenabschluss und ein sommerliches Wochenende voller dolce far niente.

Herzlich, Karin & die Kieferzäpfchen

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von Anders Noren.

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